Schützenfest 2026

Viele Wochen vor dem 17.Juli 2026, dem Beginn des Schützenfestes, kommen die ersten Schausteller nach Düsseldorf, um die Rheinkirmes mit ihren Fahrgeschäften aufzubauen. Auch bei den Sappeuren fangen die Vorbereitungen bereits im Mai an. Für unseren Corpsbefehl werden Anzeigen besorgt, Texte in Form gebracht und Bilder ausgesucht, damit der Corpsbefehl zum Schützenfest fertig ist.

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Mit dem Apellsonntag, am 12.07.2026, an dem der Möscheträger mit der Goldenen Mösch traditionell aus dem Rathaus schreitet, erfolgt die Ankündigung des Schützenfestes. Seit vielen Jahren sind wir dabei und freuen uns jedesmal auf diesen, für die Schützen besonderen Tag. Es ist immer wieder ein prickelndes Gefühl, wenn man zum Rathausplatz marschiert und dann die Goldene Mösch sieht. Ja, es beginnt jetzt das Schützenfest und wir freuen uns dann auf die vielen gemeinsamen, netten Stunden miteinander.

Die Eröffnung der Rheinkirmes, am 16.07.2026, war auch in diesem Jahr wieder ein besonderer Tag. Zunächst erfolgte der Fassanstich, später wurden dann im feierlichen Rahmen die Ehrungen der Jubilare für 25 und 40jährige Mitgliedschaft vorgenommen. Leider wurde unser Kamerad, Lothar Nolte, der im Jahre 2001 Mitglied im Sappeur-Corps wurde, nicht die Ehrennadel überreicht, da im Hauptverein Eintrittsjahr und Eintrittsmonat zählen. So muss Lothar noch bis zum nächsten Jahr warten. Wir nahmen dies gelassen hin, da wir am folgenden Samstag eine Überraschung für Lothar vorgesehen hatten. So machten wir uns dennoch einen schönen Abend im Festzelt bzw. im Schumacher Zelt und feierten gemeinsam die Eröffnung der Rheinkirmes.

Am Kirmessamstag traf sich unsere Schießmannschaft zum Schießwettberb auf dem Festplatz. Kaffee und frische Brötchen, gestiftet von Karl, waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Trotz dieses Dopings erreichten wir in diesem Jahr nur einen 12. Platz. Wir nahmen uns vor, dass es im nächsten Jahr wieder besser wird.

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Am Nachmittag folgte für uns dann die erste Kür, denn wir trafen uns in Galauniform in der Reitallee. Dort wurden die Blumen an der Uniform befestigt und wir machten uns fertig zum Abmarsch. Alles klappte vorzüglich. Unser Marschweg führte uns zum Rathausplatz. Hier erfolgte die Investitur unserer Majestät Jens Linka, die gut ankam. Die Musikkappellen spielten noch einige Musikstücke. Mit dem feierlichen Zapfenstreich endetete dort die Zeremonie. Wir marschierten anschließend zum Burgplatz, wo sich dann der Umzug auflöste.

Tradition verpflichtet, so konnten wir auch in diesem Jahr wieder unsere Uniformteile bei unserem diesjährigen Königspaar Willi und Gabi Fuchs ablegen. Der Innenhof war wieder liebevoll in unseren Farben blau/weiß geschmückt und einige Leckerein und kalte Getränke warteten dort auf Abnehmer. Vielen Dank ihr beiden. Von dort ging es dann zum gemeinsamen Treffpunkt in die Brauerei Schumacher auf der Oststraße. Hier warteten unsere inaktiven Kameraden und Freunde, um mit uns zu feiern.
Zum Beginn des Abends begrüßte Karl zunächst die Majestäten Willi und Gabi Fuchs, unsere Wiesenkönigin Britte Römpke und dann unseren Präses, Erzbischof, Dr. Heiner Koch, der am Tag vorher aus Berlin angereist war.

Eine schöne Aufgabe an diesem Abend war die Ehrung von Jubilaren. In diesem Jahr waren es drei an der Zahl. Der erste Jubilar war unser lieber Lothar, denn das Sappeur-Corps feierte mit ihm seine 25-jährige Mitgliedschaft im Corps. Karl gratulierte im Namen der Sappeure und überreichte eine kleine Aufmerksamkeit zu seinem Jubiläum.

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Er führte aus, dass Lothar immer wieder den Weg von Essen auf sich nimmt, um mit seinen Kameraden zu feiern. Lothar ist ein treuer Kamerad, es ist schön, ihn in den Reihen zu wissen.

Der zweite Jubilar war unser lieber Paul. Zunächst einmal gratulierte Karl nachträglich zum Geburtstag, den Paul 2 Tage zuvor gefeiert hatte und wünschte ihm von Herzen, im Namen des Corps, für sein neues Lebensjahr alles erdenklich Gute, vor allen Dingen Gesundheit.

Danach bat Karl ihn zu sich, um ihm im Namen der Kameraden zu seiner 40-jährigen Mitgliedschaft im Sappeur-Corps zu gratulieren. Er führte aus, dass Paul vor 40 Jahren in das Corps als passives Mitglied eingereten war, jedoch erst 2 Jahre später dem Großen Verein beitrat, nachdem er aktiv mitmarschierte. So wird ihm die besondere Nadel des Großen Vereins auch erst im Jahre 2028 verliehen, somit sei noch etwas Geduld angesagt. Das Sappeur-Corps feierte an diesem Abend jedoch seine 40-jährige Mitgliedschaft im Corps. So erhielt Paul von seinen Sappeuren in Erinnerung an diesen Tag einen gerahmten Stich des Sappeurbildes von Ritzenhofen.

Karl merkte an, dass er sehr stolz darauf sei, dass Paul 40 Jahre dem Corps die Treue gehalten hat, an den Aktivitäten gerne teilnimmt und für das Corps einsteht.

Nun warteten alle gespannt darauf, wer denn wohl der dritte Jubilar sein mochte. Karl lüftete das Geheimnis und überraschte mit der Aussage, dass der dritte Jubilar im Bunde unser lieber Präses, Erzbischof Dr. Heiner Koch, sei, der ebenfalls ein 40- jähriges Jubiläum beging. Zuerst als Co-Präses, später als Präses des Corps begleitet Heiner Koch, die Bruderschaft Sappeur-Corps seit 1986.

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Wir sind dankbar, dass er in all der Zeit, auch wenn er in der Hierarchie aufgestiegen war und seinen Wohnsitz mehrmals wechseln musste; ob von Köln nach Dresden oder von dort nach Berlin, immer der Präses der Sappeure blieb. Wann immer seine Zeit es zulässt, feiert er mit seinen Sappeuren und die Sappeure sehr gerne mit ihm. Unseren Dank brachten wir zum Ausdruck, indem wir ihm eine Spende für einen guten Zweck überreichten. Mit dem Hinweis: Du weißt am besten, wo und bei wem der Schuh drückt, verwende bitte den Betrag so, wie du es für richtig hältst. Wir sind so stolz und glücklich, dass du unser Präses und guter Freund bist, der immer ein offenes Ohr für uns hat. Heiner war sehr gerührt und nahm die Spende gerne entgegen.

Die zweite Kür erfolgte dann am Sonntag. Mit einer großen Truppe Sappeure traf man sich am Rathaus und marschierte gemeinsam zur Basilika St. Lambertus. Hier füllten die Sappeure viele Bänke und wohnten dem Gottesdienst bei. Unser Stadtdechant Frank Heidkamp zelebrierte die Messe. Er fand in seiner Predigt ermunternde Worte und wünschte am Schluss des Gottesdienstes allen Schützen ein schönes und friedliches Fest. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen bei Schumacher auf der Bolkerstraße. Es war für Hauptmann Karl Voßenkaul eine Ehre und es machte ihm unheimlich viel Spaß anschließend mit einer starken Mannschaft, nach der Frontabnahme am Rheinufer, an der Spitze des Regiments durch die Innenstadt von Düsseldorf zu marschieren.

Die Parade in der Reitallee war dann der Höhepunktg des Umzugs. Viele Schaulustige bewunderten dort unsere stolze Truppe und jubelten uns zu. Es war ein erhebendes Gefühl für alle Sappeure die mitmarschierten. An dieser Stelle sei ein besonderer Dank an alle gerichtet, die das Corps unterstützten. Ferner dankte Karl allen Kameraden für die vorbildliche Haltung während des Umzuges. Nach dem Umzug saßen die Sappeure in gemütlicher Runde zusammen, Karl nutzte die Gelegenheit und verlieh Thomas Hummelsbeck die goldene Nadel des Sappeur Corps für seine 20-jährige Mitgliedschaft. Eine weitere, besondere Ehrung stand noch an, denn unser Spieß, Mark Sylvester, war von seinen Kameraden für die „Silberne Ehrennadel“ vorgeschlagen worden. Nach den Anstrengungen des Tages nahm Mark diese Ehrung gerne entgegen und freute sich sehr darüber. Der Abend verging in gemütlicher Runde wie im Flug.

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Am Kirmesmontag stand das Treffen des III.uniformierten Bataillons an. Jörg Müntz wurde für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Wir gratulierten ihm und wünschten Jörg von Herzen alles Gute. Mit ein paar netten Spielchen, ausgerichtet durch die Gesellschaft Hans Kohlschein, verbrachten wir einige Stunden in der Uerige Brauerei. Danach ging es auf den Festplatz denn dort startete am späten Nachmittag das Schießen auf die Pfänder des Ehren- und Königsvogels. Hierbei schoss unser Kamerad Alexander Sylvester ein Pfand des Königsvogels herunter. Herzlichen Glückwunsch, lieber Alexander.

Am Dienstag der Schützenfestwoche ist es Tradition, das Grab eines verstorbenen Kameraden zu besuchen, um aller verstorbenen Kameraden der Sappeurfamilie zu gedenken. In diesem Jahr trafen wir uns am Nordfriedhof und besuchten die Grabstätte unseres verstorbenen Kameraden Willy Horn.

Anschließend trafen wir uns, auf Einladung unserer Ehrenpionierin Gertrud Schnitzler Ungermann, zum gemeinsamen Mittagessen auf der Bolkerstraße. Dort verbrachten wir ein paar gemütliche Stunden bei Speis und Trank. Herzlichen Dank, liebe Gertrud, dass wir wieder deine Gäste sein durften. Während wir auf dem Friedhof waren und anschließend einen gemütlichen Frühschoppen auf der Bolkerstraße hatten, fand auf dem Festplatz das Schießen um den Pressekönig statt.

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2026.07.24 kirmesfreitag 254 königspaar

Unser Kamerad Holger Stoldt holte die Platte herunter. Herzlichen Glückwunsch. Für jeden aktiven Schützen ist der Dienstag ein besonderer Tag, denn ab 18 Uhr wird die Königsplatte aufgelegt. So begaben wir uns dann auch rechtzeitig zum Schützenplatz. Viele Interessierte aber auch Gäste schauten wieder gespannt auf die Königsplatte und warteten darauf, dass ein Kamerad oder eine Kameradin die Platte herunterholt. Es ist immer wieder ein Schauspiel. In diesem Jahr errung Karl Heinz Schmitz, von der Gesellschaft Hans Kohlschein, die Königswürde. Er freute sich riesig und wir gratulierten ihm zu seinem gelungenen Schuss. Der Kirmesmittwoch ist für die Sappeure ein Ruhetag, bevor wir dann am Donnerstag tradtionsgemäß an der Apollinarismesse mit anschließender Prozession durch die Altstadt teilnahmen. Der gemütliche Teil im Anschluss auf dem Stiftsplatz konnte auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden, da das Wetter mitspielte. Es wurden, wie immer, ein leckeres Alt und selbstgeschmierte Brote angeboten. Man pflegte die Gemeinschaft, was will man mehr.

Der folgende Freitag war ein weiterer Höhepunkt in der Kirmeswoche. Blau/weiß geschmückte Tische sorgten für eine besondere Atmosphäre. Danke an Heike, die mit viel Liebe die Tische entsprechend dekoriert hatte. Mit dem Einzug der Kompaniekönigspaare, dem neuen zu krönenden Regimentskönig, dem Gäste- und dem Pressekönig, startete dieser wunderschöne Festakt. Das Sappeur Corps marschierte mit der Thronwache voran und alle Königspaare wurden dann einzeln vorgestellt. Willi und Gabi Fuchs vertrat die Sappeure würdevoll und sehr gerne.

Es ist immer ein bewegender Augenblick, wenn die Königspaare aufgerufen werden. Danach erfolgte die Krönung des neuen Regimentkönigs, ein ergreifender Moment. Schließlich erhielten die Pfandschützen des Königsvogels den entsprechenden Orden und einen Schießpreis. Wir freuten uns sehr für Alexander, als er den Preis für seinen gekonnten Schuss entgegennahm.

Zum krönenden Abschluss wurde der Zapfenstreich zu Ehren der Majestäten gespielt. Nach Durchführung des Zapfenstreiches hatte die Sappeurfamilie einen wunderbaren Blick auf die Drohnenschow und das anschließende Feuerwerk. An den liebevoll dekorierten Tischen verbrachten wir den Abend. Die Sappeurfamilie fühlte sich wohl. Darüber hinaus gratulieren wir Thomas Wobser Cappallo, der am letzten Kirmessonntag einen Preis für den 1 Platz bei der Ehrenscheibe entgegennehmen konnte. Er freute sich über eine 3-tägige Reise nach Berlin.

Es war ein schönes, harmonisches Schützenfest 2026 mit vielen wunderbaren Eindrücken und Ereignissen.